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stp-baby Redaktion
16. Dezember 2018

Buch-Tipp: Sanfte Schlaflektüre für müde Eltern

Hilfreiche Eltern-Ratgeber zum Thema Schlaf von Babys und Kleinkindern aus der bindungsorientierten Pädagogik

Um es mal sehr milde auszudrücken: Mit Baby oder Kleinkind häufen sich erfahrungsgemäß die unruhigen Nächte. Für uns Eltern ist dieser Umstand meist ein mittel- bis langfristiger Kraftakt. Denn Schlafentzug macht nicht nur müde, sondern schwächt den gesamten Körper, die Nerven und Konzentrationsfähigkeit sowie nicht zuletzt auch den Willen zur guten Laune. Und wir alle kennen sie, die nagenden Zweifel, Fragen und Gewissensbisse zum - körperlich, geistig und seelisch recht anstrengenden - Thema "Durchschlafen": Können wir denn gar nichts dagegen machen? Muss ich jetzt mein Baby wirklich monatelang nachts herumtragen oder stündlich stillen? Ist es in Stein gehauen, die nächsten Wochen, Monate oder gar Jahre im dauermüden Zombie-Zustand durchs Leben zu gehen? Warum nimmt unser Baby die Flasche oder das Kuscheltier nicht an? Sollte ich abstillen? Sollte mein Baby oder Kleinkind nicht eigentlich bereits durchschlafen?

Je länger dieser Zustand dauert, desto mehr häufen sich die Fragen der Eltern - und die Zweifel, ob sie denn etwas falsch machen. Manche greifen schließlich selbst heute noch aus verständlicher Verzweiflung heraus zu Schlaf-Trainings nach der Ferber-Methode, da diese schnelle Erfolge verspricht. Doch wenn man sich ein schon ein bisschen mit dem Thema auseinandergesetzt hat, weiß man, dass es mittlerweile sehr viel berechtigte Kritik aus verschiedenen Richtungen gibt. Nora Imlau und Herbert Renz-Polster bezeichnen das Schlaf-Training nach Ferber in ihrem Buch Schlaf gut Baby - Der sanfte Weg zu ruhigeren Nächten auch als "kontrolliertes Schreien-lassen".

Die gute Nachricht: Es gibt auch andere Bücher aus dem bindungsorientierten Bücherregal der Eltern-Ratgeber, die voll von Ideen sind, was man als Eltern alles ausprobieren kann. Ein Patent-Rezept, das bei allen Babys und Kleinkindern funktioniert, gibt es allerdings nicht. Erziehung heißt auch immer, seinen Sprössling und seine Vorlieben kennenzulernen. Und auch wir Eltern können schwierige Phasen als Lern-Chance für uns begreifen, uns selbst und unsere Grenzen immer wieder neu kennenzulernen und daran, als Menschen zu wachsen. Lösungsorientiertes Denken und Experimentierfreude sind gefragt. Diese Eigenschaften in uns zu fördern, ist nicht nur sinnvoll für die Begleitung unserer Kinder auf ihrem Lebensweg. Man braucht sie immer wieder in allen möglichen Situationen.

Herbert Renz-Polster, Nora Imlau: Schlaf gut, Baby

Über die AutorInnen:

Nora Imlau - Journalistin und Mutter von drei Kindern - gehört zu den wichtigsten Expertinnen im Bereich Baby- und Kleinkindthemen. Sie schreibt regelmäßig für die Zeitschrift Eltern Beiträge, in denen es darum geht als Eltern unsere Bedürftnisse und die unserer Kleinen unter einen Hut zu bekommen.

Dr. Med. Herbert Renz-Polster  ist Kinderarzt und Vater von vier Kindern. Er war u. a. in der Wissenschaft tätig und beschäftigte sich insbesondere mit der Förderung von Kindern, sowie mit der Entwicklung von Kindern aus der Sicht der evolutionären Verhaltensforschung.

Mit diesem Gedanken leiten die beiden auch ihren Eltern-Ratgeber Schlaf gut, Baby! Der sanfte Weg zu ruhigen Nächten ein: Auch wenn wir in einer modernen industrialiserten Welt leben, bringen wir dennoch Steinzeit-Babys auf die Welt, die ganz anders funktionieren, als wir uns das vorstellen. Auch ist ein Menschenbaby zugleich ein Tragling, der auf die körperliche Nähe der Bezugsperson angewiesen ist.

Nora Imlau und Herbert Renz-Polster erklären in diesem Buch, wie der Schlaf von Babys und Kindern funktioniert und was sie dazu brauchen. Dieses Hintergrundwissen soll helfen, den Schlaf-Stress in der Familie zu reduzieren. Das sanfte (Ein-)Schlafbuch beantwortet Fragen wie: Wie lange brauchen Babys nachts noch Milch? Was gilt als "normal" im Bezug auf den Kinderschlaf? Oder: Was bedeutet eigentlich "durchschlafen"?

Es gibt so viele Methoden: Welche ist die Richtige? Wie entwickelt sich der Schlaf von Babys, wenn sie zu Kleinkindern werden? Muss ich meinem Kind andere Schlafgewohnheiten beibringen, wenn es zu einer Tagesmutter oder in den Kindergarten geht? Diese und viele weitere Themen und Fragen werden ausführlich und praxisnah behandelt.

© Gräfe und Unzer Verlag

Herbert Renz-Polster und Nora Imlau

Schlaf gut, Baby! Der sanfte Weg zu ruhigen Nächten

Gräfe und Unzer Verlag, 2016

Elizabeth Pantley: Schlafen statt Schreien

Elizabeth Pantleyist eine amerikanische Expertin für die Themen Baby und Kind. Sie ist Mutter von vier Kindern, von denen zwei "gute Schläfer" waren, während die anderen beiden in der Nacht häufig wach waren. Den beiden Nachteulen haben wir den Bestseller "Schlafen statt Schreien: Das liebevolle Einschlafbuch" zu verdanken, dass in 22 verschiedene Sprachen übersetzt wurde.

Bevor sie ihren beliebten Eltern-Ratgeber über den Schlaf von Babys schrieb, konnte sie selbst nur zwei Arten von Herangehensweisen an das Problem in der Literatur finden: Das bereits erwähnte Schlaftraining oder genau umgekehrt: Die Resignation, etwas an den unruhigen Nächten verändern zu können. Ihrer Ansicht nach konnte das nicht alles sein. Es musste eine Lösung geben, die zwischen diesen beiden Extremen liegt.

Elizabeth Pantley hat eine Methode entwickelt, um Kinder auf sanfte und liebevolle Weise zum Durchschlafen zu bewegen. Und das sogar ohne abzustillen, wenn Mutter und Kind dies noch nicht möchten. Ihr Programm setzt sich aus 10 Schritten zusammen, in denen das Baby oder Kind mit liebevoller Begleitung durch die Eltern und ohne Schreien-lassen andere (Ein-)Schlafgewohnheiten entwickeln kann.

© Trias Verlag

Elizabeth Pantley

Schlafen statt Schreien: Das liebevolle Einschlafbuch

Trias Verlag, 2. Auflage 2014

(Redaktion: Rubina Weinzettl)

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