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Home > News & Tipps > Playbrush Erfahrungsbericht: Die interaktive Zahnbürste und unser dreijähriges Kleinkind
stp-baby Redaktion
7. Juni 2019

ZÄHNEPUTZEN? KINDERSPIEL!

stp-baby Erfahrungsbericht: Die interaktive Playbrush Zahnbürste im Kleinkind-Test

100 Prozent interaktiv: Die smarte Playbrush-Kinderzahnbürste transferiert via Bluetooth die Putzbewegungen in Spiel und Spaß am Smartphone oder Tablet. Damit wird das Zähneputzen im wahrsten Sinne des Wortes zum Kinderspiel. Klingt theoretisch gut. Und wie läuft es in der Praxis? Wir haben die Innovation mit unserem 3-jährigen Kind in den eigenen vier Badezimmer-Wänden getestet - und teilen hier gerne unsere Playbrush-Erfahrungen mit euch.

Von Baby bis Kleinkind: Das ewige Problem mit dem Zähneputzen

Ich will hier mal gleich nichts beschönigen: Das Zähneputzen mit unserem Sonnenkind war grundsätzlich kein Spaß bei uns. Dabei haben wir bei unserer heute knapp Dreieinhalbjährigen eigentlich so ziemlich alles richtig gemacht. Echt jetzt. Schon vor dem ersten Zahn haben wir unserer Tochter diese Übungszahngummikau-Dinger für Babys in die Hand gedrückt. Danach ging's weiter mit der einzig wahren Kinder-Zahnpasta - unserer Meinung nach ist das die mit der Maus - und rasch wechselnden Zahnbürsten für 0 bis 3 Monate, 3 bis 6 Monate und so weiter. Dabei natürlich in allen erdenklichen, fast schon unverschämt kitschigen Designs und Ausführungen, die sie einem halt so anbieten.

Trotzdem bestand bei unserem Baby und später Kleinkind eigentlich immer eine gewisse Aversion gegen die an sich sehr gesunde, spannende und aufregende Tätigkeit des so wichtigen Zähneputzens (ja, wir haben wirklich mit allen nur erdenklichen Eigenschaftswörtern versucht, ihr die Sache so richtig schmackhaft zu machen). Und mit "gewisser Aversion" meine ich Reaktionen wie weinen, brüllen, sich selbst den Mund zuhalten, weglaufen, sich wie ein Statist in "Der Exorzist" auf den Bauch werfen und vieles mehr. Und ab und zu - klingt komisch und ist auch so - hat es unserem kleinen Zahnputz-Monster wie aus heiterem Himmel und ohne ersichtlichen Grund dann wiederum überraschend doch auch gefallen, sich die Zähne zu putzen und von uns Großen nachputzen zu lassen. Jedes 27. Mal in etwa war das so.

Wenn ich sage, dass wir uns nicht unbedingt darum gerissen haben, wer mit der Kleinen das morgendliche und abendliche Ritual übernimmt, ist das somit leicht untertrieben. Zahlreiche Eltern werden das jetzt wahrscheinlich unterschreiben. Dann lieber dreimal hintereinander den Exorzisten anschauen und im Anschluss im Dunklen auf den Dachboden gehen - als nur einmal die aufwühlende Putzerei übernehmen.

Tricks für mehr Spaß beim Zähneputzen - für Babys, Kleinkinder und Eltern

Baby- und Kleinkind-Eltern wie wir geben ja aber grundsätzlich nicht auf. Wir wollten, dass unsere Tochter unbedingt Freude dabei hat, wenn es an die Mundhygiene geht. Wir wollten ihr vermitteln, dass es eigentlich - genau genommen - überhaupt nichts Schöneres gibt.

Darum haben wir im Laufe der letzten Jahre folgende Tricks angewendet, um der Abwärtsspirale der gesunden Milchzahn-Entwicklung unseres kleinen, brüllenden Sonnenscheins Einhalt zu gebieten:

  • Wir haben Zahnbürsten gekauft, die kleine Comic- und Tier-Figuren aufgedruckt und aufgesteckt haben bzw. eigentlich richtige kleine Comic- und Tier-Figuren sind.

  • Wir haben unserem Kleinkind Zahn-Märchen erzählt, die in etwa so gingen: "Meine Güte, da hinten in deinen Zähnen ist doch tatsächlich über Nacht eine Hexe/eine Bakterien-Familie/ein Pferd eingezogen, die/das müssen wir ganz schnell rausputzen!"

  • Wir haben das Kind überall Zähneputzen lassen, wo es wollte, also nicht nur im Badezimmer, sondern gern auch über der Küchen-Abwasch oder im Garten.

  • Wir haben unser größer werdendes Mädchen seine Kinder-Zahnbürste im Geschäft selbst aussuchen lassen. Oft. Dauernd. Ständig neue Zahnbürsten. Und meist irgendwelche, die wie Tiere aussehen.

  • Wir haben unserem kleinen Liebling lehrreiche YouTube-Videos gezeigt, in denen es in kindgerechter Sprache ums Zähneputzen geht. (Herrlich.)

  • Wir haben überglücklich und beschwingt unsere eigenen Zähne geputzt, um zu veranschaulichen, wie viel Spaß es macht, sich die Zähne zu putzen.

Eines muss man all unseren Versuchen lassen: Sie ergaben in Summe einen gewissen Zeitvertreib - und ähnelten der Jagd nach dem weißen Wal. Ich würde also niemals sagen, unsere Tricks wären umsonst gewesen. Trotzdem - euch kann ich es ja sagen - waren sie umsonst.

Umsonst im Sinne von: Unsere Kleine putzte nicht freiwilliger und nicht lieber die Zähne als früher. Nach wie vor war es eine nervenaufreibende Sache. Dafür mussten wir ständig neue Märchen von Hexen erfinden, die in Zahnzwischenräumen nach Erlösung suchen - und hatten eine sich laufend vergrößernde Herde an schreiend bunten Zahnbürsten im Badezimmer-Kinder-Fach, die allesamt als Protagonisten eines entzückenden Disney-Films hätten durchgehen können.

Playbrush: Warum das System selbst bei dreijährigen Kleinkindern tatsächlich funktioniert

Und dann. Tja. Kam ich in den Genuss, die Playbrush testen zu dürfen. Eine österreichische Innovation in Form einer Zahnbürste für Kinder, die über Bluetooth mit Videospielen in einer App interagiert. Je mehr und länger geputzt wird, desto mehr tut sich im Playbrush-Spiel. So sollen Kinder - bereits ab drei Jahren - nachweislich mehr Spaß am Zähneputzen haben. Und es angeblich tatsächlich lieber tun.

Ich dachte mir: Ja. Sicher. Unser Kind und wir. Wir sind garantiert die perfekten Tester. Zusätzlich zum üblichen Wahnsinn muss ich also noch mit etwas Interaktivem, Handy oder Tablet und irgendwelchen Apps rumtun. Abgesehen davon bin ich technisch so versiert wie ein Baum. Es hat darum etwas gedauert, bis ich unser Test-Paket endlich ausgepackt habe. Und dann war da - zuerst einmal das große Staunen und Aufatmen.

Die Zauber-Zutaten der Playbrush Smart:

  • Playbrush Smart: Das ist die eigentlich magische Zutat - der smarte Aufsatz nämlich, der auf jede Handzahnbürste aufgesteckt werden kann und sich via Bluetooth mit der App am Smartphone oder Tablet verbindet.

  • Handzahnbürste (ausnahmsweise ohne Bienen- oder Prinzessinnen-Design, was ich persönlich naturgemäß als sehr angenehm empfunden habe)

  • USB-Ladekabel

  • Süß bedruckte Handy-Halterung mit Saugnäpfen fürs Badezimmer (da im Gegensatz zu unserem Kind die meisten Kids ja dort Zähneputzen, und nicht im Garten, im Schaukelsessel etc.)

Meine großen Ängste waren unbegründet: Dank des einfachen Systems und der ebensolchen Anleitung war es sogar mir Technik-Lulli möglich, dass die Zeitspanne zwischen allererstem Auspacken und aktivem Losputzen nur heiße 20 Minuten gedauert hat - inklusive ein paar Minuten Ladezeit und App-Download am Handy (in meinem Fall iPhone) sowie Entsorgung des Verpackungsmaterials UND Verstauung der Gebrauchsanweisung (ich bin Mama, ich bin ordentlich).

Unsere Erfahrungen mit der Playbrush: Weiter putzen, weiter putzen, weiter putzen - und Sterne vom Himmel holen!

Ganz ehrlich: Nein. Ich hätte mir niemals gedacht, dass unserer Tochter das taugt. Ich meine, sie schaut natürlich Spielzeugärztin und sowas am Tablet, und ja, sie weiß sehr wohl, dass man auch am Handy Videos schauen kann, und ja, okay, sie tut es auch. Manchmal. Ihr kennt das. Oder? Und ja, sicher redet sie da auch mal mit, wenn ein Zeichentrick-Maxl eine Frage stellt, oder sie singt mit oder -

Aber. Dass sie vom ersten Moment an erkennen würde, dass das Playbrush-Spiel da vor ihrer Nase auf dem Handy damit zusammenhängt, ob und wie (schnell) sie ihre Zähne putzt - das hätte ich mir nicht gedacht. Wir haben je ein Test-Spiel für "ab 3" und "ab 6" ausgesucht und ausprobiert. Gemeinsam mit dem Sound - eine nette weibliche Stimme feuert beim Zähneputzen zum "Weiter putzen!" an - hat unserem Mädel die interaktive Zahnputz-Action sofort gefallen.

Ein Beispiel: Je mehr Putzbewegungen erfolgen, desto schneller holt das Männchen im Playbrush-Spiel Sterne. Ein zweites Beispiel: Die Arten der Putzbewegungen führen zum Fußball-Tor. Bei uns funktionieren beide Test-Spiele. Sie sind einfach, offensichtlich kindgerecht gestaltet und animieren tatsächlich zum engagierteren Putzen. Theoretisch könnte ich euch auch verraten, dass ich tatsächlich vom Eifer angesteckt werde und unsere Kleine mit-anfeuere. Das ist ziemlich witzig, auch für mich als Mama. Gedacht hätte ich es mir nicht. Aber es ist die Wahrheit.

Es gibt natürlich noch viel, viel mehr Spiele. Punkte können gesammelt und ausgewertet werden. Tipps und Motivation zum richtigen Putzen gibt es noch mit drauf. Für ältere Kinder (und deren interessierte Eltern) sind sicher auch die nachhaltigen Rundum-Services wie Putz-Coaching und andere Info-E-Mails spannend.

Wir für unseren Teil aber sind jetzt mal schon sehr zufrieden damit, dass unsere kleine Anarcho-Elfe sich beim Thema Zähneputzen nicht mehr wie eine Horrorfilm-Darstellerin gebärdet, sondern sich regelrecht aufs Putzen - und die damit verbundene Action am Handy - freut.

Kurz: Das ist ziemlich cool.

Heute in der Früh hatte ich das Problem, dass unsere Tochter ihren obligaten Wut-Anfall nicht deshalb hatte, weil sie Zähneputzen sollte - sondern weil ich sie gebeten habe, damit aufzuhören, weil es schon Zeit war, in den Kindergarten zu fahren. Es war verständlich. Es ging um Sterne und Tore. Ich bin da ganz bei ihr - und werde mich sicher nicht beschweren.

Die Playbrush und wir: Medaille für die smarte Zahnbürste

Wir werden die Playbrush jedenfalls weiterhin verwenden. Vor allem, weil wir sowieso keine Chance mehr haben, es nicht zu tun. Unsere Tochter liebt sie. Sie funktioniert natürlich auch im Garten. Und: Der Aufsatz kann auf jede beliebige Handzahnbürste aufgebracht werden.

Vielleicht fragt ihr euch jetzt, ob es die Sache auch elektrisch gibt? Ja. Die Playbrush Smart Sonic ist eine Schallzahnbürste mit demselben interaktiven Mehrwert. Auch sie kann bereits von Kindern ab 3 Jahren benutzt werden - speziell empfohlen wird sie allerdings für Kids ab 6.

Wir jedenfalls bleiben fürs erste fix bei der Handzahnbürste. Bei der smarten, meine ich. Und mein Handy positionier ich dafür auch gerne im Bad, in der Küche, im Garten - oder demnächst im Urlaub. Ahja - und ein Like auf Facebook gibt's dafür auch noch gleich obendrauf.

Playbrush-Test und Erfahrungsbericht:  stp-baby-Mama und Redakteurin Althea Müller

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